| Kalorien
Entgegen der allgemeinen Meinung enthält Bier
nur wenig Kalorien. Pro Liter Bier nimmt man (je nach Sorte)
rund 450 Kalorien auf. Nur Mineralwasser, Kaffee und Tee sind
kalorienärmer.

Kellerbier
Das Kellerbier ist ein naturtrübes
Bier
mit einer braunen Färbung.

Kölsch
Das Kölsch ist eine Spezialität
des Kölner Raums. Kölsch ist ein, nach dem Reinheitsgebot
hergestelltes, helles, hoch vergorenes, hopfenbetontes, helles
und obergäriges
Bier mit einem Stammwürzegehalt
von etwa 11 %. Kölsch darf nur in Köln und Umgebung
gebraut werden.

Kohlensäure
Die Kohlensäure (chemische Formel: H2CO3)
entsteht bereits während des Gärprozesses.
Nach dem Abfüllen des Bieres
in Fässern und Flaschen sorgt sie für den nötigen
Druck, der für die Haltbarkeit und die Frische des Bieres
wichtig ist.

Kristallweizen
Gefiltertes und somit klares Weizenbier.

Lagerbier
Lagerbier ist das in der Herstellung einfachste und billigste
untergärige
Vollbier.
Die deutsche Bezeichnung "Lager" hat sich jedoch
international eingebürgert und steht für Qualität.
Streng genommen handelt es sich bei den
meisten Bieren um Lager; z.B. sind alle Pilsner
vom Brauverfahren her betrachtet Lagerbiere.

Leichtbier
Als Leichtbier werden jene Biere
bezeichnet, die
entweder einen geringeren Alkoholgehalt
oder kalorienreduziert sind.

Licht
Neben Sauerstoff
beeinträchtigt vor allem direkte Lichteinstrahlung den
Geschmack eines Bieres.
Deshalb füllt man das Bier in braunen oder grünen
Flaschen ab, die einen Großteil der schädlichen
Lichtwellenlängen vom Bier fernhalten. Seltener werden
auch weiße Flaschen bei der Abfüllung benutzt;
diese sind dann aber kühl und dunkel zu lagern.

Linde, Carl von
Carl von Linde erfand 1876 den ersten Kühlapparat und
ermöglichte nicht nur das Herstellen von untergärigem
Bier,
sondern auch die ganzjährige Produktion von Bier aller
Sorten. Der erste in Serie hergestellte Apparat stammt aus
dem Jahre 1881.

Märzenbier
Das Märzen ist ein untergärige
Vollbier,
das früher im März (daher die Bezeichnung) eingebraut
wurde. Da man zu früheren Zeiten nur im Winter und Frühjahr
brauen konnte, versah man das Märzen mit einem erhöhten
Alkoholgehalt,
um es länger haltbar zu machen. Heutzutage wird das Märzen
im ganzen Jahr hergestellt und findet besonders im Herbst
auf Bierfesten (besonders auf dem Oktoberfest) reichen Anklang.

Maibock
Im Frühjahr eines Jahres wird in einigen Gegenden Deutschlands
das so genannte Maibockbier hergestellt. Dessen Stammwürzegehalt
liegt bei mindestens 16% und ist somit ein Starkbier.

Malz
Um überhaupt Bier
aus Gerste,
Weizen oder Roggen herstellen zu können, werden diese
Getreidesorten in Braumalz umgewandelt, d.h. die Körner
keimen und werden anschließend wieder getrocknet. In
der Keimung entsteht der wichtige Malzzucker.

Malzbier
Das Malzbier ist ein obergärig
gebrautes, in der Farbe beinahe schwarzes Bier,
bei dem meist die Malzwürze (mindestens 7%) zusätzlich
durch Zucker karamellisiert wird. Dadurch kommt man auf einen
Extraxtgehalt von wenigstens 12%. Malzbier ist sehr kalorienreich
und enthält etwa 1 % Alkohol.

Maßeinheiten
1 Maß = 1 Liter (Bayern)
1 Halbe = ½ Liter (Bayern)
1 Molle = ½ Liter (Berlin)
1 Seidla = ½ Liter (Franken)
1 Quartel = ¼ Liter (Bayern)
1 Schnitt = ¼ Liter (Franken)

Nährstoffe
siehe
Vitamine
und Spurenelemente

Naturtrüb
Biere,
die nicht gefiltert werden, besitzen diese trübe Färbung.
Die Konzentration von Vitaminen,
Mineralstoffen und Spurenelementen ist hier besonders groß.

Obergärig
Als obergärig werden jene Biere
bezeichnet, die mit obergäriger Hefe
hergestellt sind so etwa das Alt,
Kölsch
oder das Weizenbier.
Die Temperatur, bei der die Gärung
von statten geht liegt bei 15-20° Celsius. Die Hefezellen
steigen bei diesem Prozess nach oben und lagern sich dort
als Schicht ab.
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