| Ungespundet
Ungespundet bedeutet, dass das Spundloch am Bierfass nicht
wie üblich mit einem Holzzapfen (=Spund) verschlossen
ist und die bei der Gärung
entstehende Kohlensäure
frei entweichen kann. Somit kann kein
Überdruck im Fass entstehen. Die Folge ist ein Bier
mit weniger Kohlensäure.

Untergärig
Werden Biere
mit untergäriger Hefe
hergestellt, so spricht man von Untergärigen Bieren,
z.B. Pils,
Export,
Bock,
Doppelbock,
Hell, Märzen
und Lager.
Erst mit der Erfindung einer „Kältemaschine“
im Jahre 1876 konnten die untergärigen Biere hergestellt
werden, da man Temperaturen von 4 bis 9° Celsius benötigt.

Vitamine und Spurenelemente
Jedes Bier
enthält eine Menge an lebenswichtigen Vitaminen, allen
voran Vitamin B. Ein Liter Vollbier
hat zum Beispiel einen durchschnittlichen Vitamingehalt von:
0,04 mg Vitamin B1
0,3 - 0,4 mg Vitamin B2
0,47 - 0,82 mg Vitamin B6
0,5 mg Biotin
6,3 - 8,8 mg Nikotinsäure
0,8 mg Folsäure
0,9 - 1,1 mg Pantothensäure.
Das Bier enthält zusätzlich noch viele Spurenelemente
wie etwa größere Mengen an Magnesium, Calcium und
Kalium.

Vollbier
Das Vollbier hat mindestens 11 und höchstens
16% an Stammwürzegehalt.
Knapp 96 % aller deutschen Biere
sind Vollbiere.

Wasser
siehe Brauwasser

Weihenstephan
In Weihenstephan befindet sich die Fakultät für
Brauwesen an der technischen Universität München.
Sie ist die älteste und zugleich auch bedeutendste Forschungs-
und Ausbildungsstätte für Brauwesen in der gesamten
Welt. Zugleich ist Brauerei
ist älteste belegte Brauerei der Welt.

Weissbier
siehe Weizenbier

Weizenbock
Das Weizenbock ist ein Bockbier,
das unter Verwendung von Weizenmalz gebraut wird. Je nachdem
welches Malz
verwenden wird, erhält man dunklen oder hellen Weizenbock.

Weizen
Für die Brauwirtschaft wichtige Getreidesorte, die zusammen
mit Gerstenmalz (meist 50%) zur Herstellung von obergärigen
Weizen-
oder Weißbieren verwendet wird.

Weizenbier
Bei der Herstellung von Weizen, auch "Weissbier"
oder "Hefeweizen" genannt, verwendet man Weizenmalz
anstelle von Gestenmalz. Weizenbier wurde erfunden, nachdem
die bayrischen Herzöge das Herstellen von Gerstenmalz
aus Gewinnsucht monopolisiert hatten. Die gefiltertere und
somit klare Variante wird Kristallweizen
genannt, die ungefilterte Variante, bei der Hefepartikel im
Bier
belassen wurden, wird hefetrüb oder Hefeweizen genannt.
Weizen gibt es als besondere Spezialität auch dunkel,
also mit dunklem Weizenmalz gebraut. Weizenbier wird fast
ausschließlich mittels Flaschengärung
hergestellt.
|